Adalbert-Stifter-Gymnasium Passau
 

„Ikone“: Die Höhle von Altamira
Klassenstufe: 6
Dauer: 6 Wochen
Geschichte / Kunst: Die Stunden zu Beginn und am Ende fanden fachspezifisch statt, in der Mitte wurde gemeinsamer Unterricht abgehalten.
Bildnerische Praxis: Felsmalerei (Pappmaché, Pigmente)
Historische Praxis: Fragebogen, Buchlektüre, eigene Recherche

 

Die Schüler und Schülerinnen sollten die Kunst und Lebenswelt der Jungsteinzeit kennen lernen. Zentraler Dreh- und Angelpunkt war dabei die Höhle von Altamira. Die Ausgangsfragen in beiden Fächern hießen: „Was ist Kunst?“ bzw. „Was ist Geschichte?“.

Der Geschichtsunterricht schloss daran folgende Themen an: Entwicklung des Menschen, Besiedlungsgang der Erde, Altsteinzeit und Eiszeit. Im Kunstunterricht begannen die Schüler die Felsfläche einer Höhle in Pappmaché nachzubilden.

Beide Unterrichtsfächer trafen sich dann bei der Erforschung der virtuellen Höhle von Altamira, einer QTVR-Animation, die von den Lehrern erstellt worden war. Die Schüler erarbeiteten anhand eines Fragebogens bei einem „Rundgang“ durch die virtuelle Höhle die wichtigsten Inhalte, wie Lage, Entdeckung, Bedeutung der Höhle, die Herstellung der Höhlenmalereien, sowie Magie und Jagdzauber. Dieser Unterricht verband den Umgang mit digitalen Medien, eine offenen Unterrichtsform und klassische didaktische Themen in Kunst und Geschichte.

Nach der gemeinsamen Unterrichtssequenz trennten sich beide Fächer wieder. Im Kunstunterricht entstanden persönliche Höhlenbilder, die wir öffentlich vor dem Eingang des Kunstsaals in einer Wandgestaltung präsentierten. Der Geschichtsunterricht fuhr mit der Lektüre des Buches „Mit Jeans in die Steinzeit“ von W. Kuhn und dem Thema Jungsteinzeit fort. Beide Fächer waren während des ganzen Projektes durch die Arbeit mit der digitalen QTVR-Lernwelt miteinander verbunden.

StR Markus Jaursch (Kunst), StRin Evelyn Königer (Geschichte)

 
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