| Gymnasium Kirchheim | |||||||||
„Ikone“: Kuros |
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Ziel des Unterrichtsprojekts ist die Erschließung des ‚Kuros’ als Paradigma der frühgriechischen Kultur. Die Großplastik, eine aufrecht stehende, in sich versammelte Jünglingsgestalt, verkörpert sowohl Männlichkeits- und Kriegerideal der griechisch-archaischen Aristokratie als auch - in sakraler Überhöhung - die Auffassung des griechischen Götterbildes. Fundorte der Kuroi im gesamten griechischen Kulturraum verweisen auf die zentrale Bedeutung dieser Plastik für die kulturelle Identität der Griechen. Der Kuros ist damit auch dafür prädestiniert, einen Weg zum Verständnis der griechischen Adelswelt und ihren Wertvorstellungen zu eröffnen; von hier aus ergeben sich auch Anknüpfungspunkte zur griechischen Götterwelt und zu den Olympischen Spielen. Für die Kunst sind die zentralen Aspekte die stehende figürliche Freiplastik, ihre formalen Merkmale in der griechischen Archaik und der Vergleich mit früheren und späteren Darstellungen, in denen sich die Auflösung der strengen Form und eine zunehmende Differenzierung der Körperdarstellung und dessen natürliche Bewegtheit anschaulich darstellen und nachvollziehen lassen. |
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| Verlauf | |||||||||
1. Einführung in das Thema Kuros Geschichte: Sozialgeschichte und kulturgeschichtliche Einordnung des Kuros in die griechische Wertewelt 4. Zweiter Museumsbesuch (Abgusssammlung) zum Thema Weiterentwicklung der griechischen Plastik |
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| Galerie | |||||||||
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